Ariana Grande fordert Trump auf, ihre Musik nicht mehr für Abschiebungs-Videos zu nutzen
Die Pop-Sängerin Ariana Grande hat öffentlich Donald Trump aufgefordert, ihre Musik nicht mehr für Videos zu verwenden, die ihre harte Abschiebepolitik bewerben. Sie bezeichnete die Nutzung ihrer Lieder als „barbarischen, unmenschlichen, abscheulichen Unsinn“.


Ariana Grande hat sich entschieden gegen die Nutzung ihrer Musik durch die Trump-Administration ausgesprochen. Konkret ging es um einen Clip, der auf TikTok veröffentlicht wurde und die harte Abschiebepolitik der USA bewarb. Untermalt wurde das Video mit Grande’s Song „Bye“.
Grande’s deutliche Reaktion
Die Sängerin reagierte prompt und kommentierte den Beitrag des Weißen Hauses auf TikTok mit den Worten: „Bitte verwendet meine Musik niemals für diesen barbarischen, unmenschlichen, abscheulichen Unsinn.“ Ihre Vertreter bemühten sich offenbar umgehend darum, die Audiospur aus dem Video entfernen zu lassen. Laut Berichten war Grande’s Kommentar zunächst nur kurzzeitig sichtbar. Später wurde die Musik aus dem Clip entfernt.
Trotzige Haltung der Trump-Administration
Eine Sprecherin der Trump-Administration, Abigail Jackson, äußerte sich trotzig zu der Auseinandersetzung. Sie erklärte, dass „barbarisch, unmenschlich und abscheulich“ die illegalen Einwanderer seien, die unschuldige amerikanische Staatsbürger verletzt oder getötet hätten.
Künstler gegen Trump
Ariana Grande ist nicht die erste Künstlerin, die sich gegen die Nutzung ihrer Musik durch Donald Trump und seine Partei stellt. Eine ganze Reihe von Musikern und Gruppen haben in der Vergangenheit ähnliche Verbote ausgesprochen. Dazu gehören unter anderem:
- Die Artist Rights Alliance (ARA), ein breites Bündnis von Songwritern und Musikern, dem auch Stars wie Mick Jagger, Steven Tyler, Elton John, Alanis Morissette und viele andere angehören.
- Die schwedische Popgruppe Abba, die Trump im August 2024 aufforderte, ihre Musik nicht mehr bei Wahlkampfveranstaltungen zu verwenden.
- Die Erbengemeinschaft von Sinéad O’Connor, die im März 2024 verlangte, dass ihre Musik nicht mehr bei Trumps Veranstaltungen gespielt wird.
- Die Rockband Foo Fighters, die im August 2024 gegen die Nutzung ihres Hits „My Hero“ im Wahlkampf protestierte und mitteilte, dass sie keine Erlaubnis erteilt hätten.
Diese Vorfälle zeigen eine anhaltende Spannung zwischen der Musikindustrie und politischen Kampagnen, insbesondere wenn es um die Nutzung populärer Songs zur Untermalung politischer Botschaften geht. Für die Leser von Kino6 Community ist diese Entwicklung relevant, da sie zeigt, wie Künstler zunehmend ihre Rechte und ihre öffentliche Position nutzen, um sich von politischen Inhalten zu distanzieren, die ihren Werten widersprechen.
Wichtige Fakten
| Punkt | Detail |
|---|---|
| Anlass | Nutzung von Ariana Grande’s Song „Bye“ in Trump-Abschiebungs-Video |
| Ariana Grande’s Reaktion | Fordert Verzicht auf ihre Musik, nennt es „barbarischen Unsinn“ |
| Reaktion Trump-Administration | Kontert mit Kritik an illegalen Einwanderern |
| Ähnliche Fälle | Zahlreiche Künstler haben Trump bereits die Musiknutzung verboten |
Quelle: Der Spiegel Kultur – Ariana Grande verbietet Donald Trump die Nutzung ihres Hits für Video über Abschiebungen – https://www.spiegel.de/ausland/ariana-grande-verbietet-donald-trump-die-nutzung-ihres-hits-fuer-video-ueber-abschiebungen-a-fd18e917-9df3-497c-b789-1224c63dae89#ref=rss
Quelle
Der Spiegel Kultur Originalveroeffentlichung: 2026-06-12T01:06:00+00:00
Leonie Weber
Kino-News-Redakteurin
