Samara Weaving: Peinliche Probe für „Fifty Shades“ mit den Eltern
Die australische Schauspielerin Samara Weaving enthüllte in einem Podcast, wie ihr Vorsprechen für die "Fifty Shades of Grey"-Reihe zu einer bizarren Familiensituation wurde.


Die australische Schauspielerin Samara Weaving (34) hat eine amüsante Anekdote aus ihrer Karriere geteilt, die sich um ein Vorsprechen für die erfolgreiche „Fifty Shades of Grey“-Filmreihe dreht. In einem Gespräch im Podcast „Not Skinny But Not Fat“ mit Moderatorin Amanda Hirsch enthüllte Weaving, wie die Probe für eine Rolle zu einem unerwarteten Familiendrama wurde.
Keine Hauptrolle, aber eine wichtige Nebenrolle
Weaving bewarb sich ursprünglich nicht für die Hauptrolle der Anastasia Steele, die schließlich von Dakota Johnson übernommen wurde. Stattdessen hatte sie sich für die Rolle von Anastasias bester Freundin Kate Calloway interessiert. Obwohl es sich nicht um die zentrale Figur handelte, war die Rolle für Weaving von Bedeutung.
Die Rückkehr nach Hause
Nachdem Samara Weaving das erste Vorsprechen erfolgreich absolviert hatte, reiste sie zurück in ihre Heimat Australien. Dort angekommen, erwartete sie eine Nachricht: Sie wurde zu einem weiteren Vorsprechen, einem sogenannten Recall, eingeladen. Das Problem war jedoch, dass ihre Eltern in einer abgelegenen Gegend an der Südküste Australiens leben, wo es kaum Möglichkeiten gab, die benötigten Szenen mit jemandem zu üben.
Ein peinliches Familienprojekt
Angesichts der Umstände sah sich Weaving gezwungen, ihre Eltern um Hilfe zu bitten. Sie erzählte im Podcast: „Mir wurde schnell klar, dass ich nur mit meiner Mutter oder meinem Vater lesen kann. Und die Szenen sind so: ‚Du hast was gemacht? Wo?‘ Und: ‚Wie gut war er?‘ Ich wollte einfach nur sterben.“ Zuerst versuchte sie es mit ihrer Mutter, bat sie jedoch lediglich darum, die Dialoge abzulesen. Doch ihre Mutter konnte sich nicht zurückhalten und machte Kommentare zu Samaras Mimik, ihrem Blick und sogar ihrem Lippenstift. Diese Situation war Weaving so unangenehm, dass sie ihre Mutter von der Pflicht entband.
Der Vater übernimmt die Rolle
Als Nächstes wandte sich Samara an ihren Vater. Doch auch dieses Vorsprechen lief nicht wie geplant. Anstatt die Zeilen nur trocken vorzulesen, tauchte ihr Vater mit voller Leidenschaft in die Rolle ein und spielte seine Szenen mit Hingabe. Weaving beschrieb diese Erfahrung lachend als „zu traumatisch“ und scherzte, dass der Film am Ende ihre Therapie bezahlen müsse. Angesichts der bizarren Probe entschied sie sich schließlich, das fertige Vorsprech-Tape gar nicht erst einzusenden. Die Rolle der Kate Calloway ging letztendlich an Eloise Mumford.
Wichtige Fakten
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Schauspielerin | Samara Weaving (34) |
| Filmreihe | Fifty Shades of Grey |
| Beworbene Rolle | Kate Calloway (Anastasia Steeles beste Freundin) |
| Probe mit | Mutter und Vater |
| Ausgang | Tape nicht eingereicht, Rolle an Eloise Mumford |
| Quelle der Anekdote | Podcast „Not Skinny But Not Fat“ mit Amanda Hirsch |
Diese humorvolle und gleichzeitig peinliche Anekdote von Samara Weaving gibt einen unterhaltsamen Einblick hinter die Kulissen des Filmgeschäfts und zeigt, dass selbst erfahrene Schauspielerinnen manchmal ungewöhnliche Wege gehen müssen, um sich für Rollen vorzubereiten. Für die Leser von Kino6 Community ist dies eine interessante Facette aus der Welt der Stars und der Filmindustrie, die abseits der großen Leinwand stattfindet.
Quelle: Promiflash – Samara Weaving probte für Fifty-Shades-Rolle mit den Eltern (https://www.promiflash.de/news/2026/06/15/samara-weaving-probte-fuer-fifty-shades-rolle-mit-den-eltern.html)
Quelle
Promiflash Originalveroeffentlichung: 2026-06-15T04:30:00+00:00
Leonie Weber
Kino-News-Redakteurin
