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Präsident Macron verspricht harte Strafen nach PSG-Randale

Nach dem Triumph von Paris Saint-Germain in der Champions League kam es in Frankreich zu Ausschreitungen. Präsident Emmanuel Macron verurteilt die Gewalt und kündigt ein kompromissloses Vorgehen an.

News Veroeffentlicht 3 Juni 2026 3 Min. Lesezeit Leonie Weber
Präsident Emmanuel Macron mit dem Pariser-Siegerteam nach dem Champions-League-Sieg.
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Der Triumph von Paris Saint-Germain in der Champions League wurde in Frankreich von schweren Ausschreitungen überschattet. Präsident Emmanuel Macron hat die Gewalt im Anschluss an das Finale scharf verurteilt und ein hartes Vorgehen gegen die Randalierer angekündigt.

Macrons Reaktion

Bei der Ehrung des Teams im Élysée-Palast zeigte sich Macron entschlossen: „Ich will mich nicht daran gewöhnen“, sagte er. „Das ist kein Fußball, das ist kein Sport, das ist nicht, was wir lieben. Wir werden gegenüber denjenigen, die erwischt wurden, kompromisslos sein“, so Macron laut der Nachrichtenagentur AP. Er betonte, dass sich solche Szenen nicht wiederholen dürften und ein Ende finden müssten.

Ausmaß der Randale

Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez wurden landesweit rund 780 Menschen festgenommen, davon etwa 480 allein in Paris. Bei den Einsätzen wurden 57 Polizisten verletzt, was einem Anstieg von etwa 30 Prozent im Vergleich zu ähnlichen Vorjahresereignissen entspricht. Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Zahlen noch weiter erhöhen könnten.

Die Ausschreitungen ereigneten sich in rund 15 Städten und waren teilweise von Plünderungen begleitet, unter anderem in Rennes, Straßburg, Clermont-Ferrand und Grenoble. „Es gab feierliche Demonstrationen, die von einer Reihe von Ausschreitungen begleitet waren, was der Situation entspricht, die wir erwartet und daher vorausgesehen hatten. Diese Ausschreitungen sind absolut inakzeptabel“, erklärte Nuñez.

Eskalation in Paris

Besonders rund um den Prachtboulevard Champs-Élysées, wo sich Tausende Menschen versammelt hatten, eskalierte die Lage. Vermummte Personen gerieten mit Einsatzkräften aneinander, wobei Wurfgeschosse und Tränengas zum Einsatz kamen. Videos in sozialen Medien zeigten brennende Autos, errichtete Barrikaden und abgefeuerte Feuerwerkskörper auf Menschen.

Das Spiel selbst wurde in Paris im Parc des Princes per Public Viewing übertragen, das Stadion war mit rund 40.000 Zuschauern nahezu gefüllt. Rund 8000 Polizisten waren allein in Paris im Einsatz, landesweit 22.000.

Vergleich mit Vorjahr

Die Szenen erinnerten an die Ausschreitungen nach dem Champions-League-Triumph im Vorjahr. Damals waren zwei Menschen ums Leben gekommen, knapp 200 wurden verletzt und 559 Personen festgenommen. Zudem zählten die Behörden fast 700 Brände, vor allem von Autos.

Die Bedeutung für die Fußballfans

Diese Ereignisse werfen einen Schatten auf den sportlichen Erfolg von Paris Saint-Germain und verdeutlichen die Herausforderungen, die mit der Organisation von Großveranstaltungen und den damit verbundenen Public-Viewing-Events einhergehen. Die Ausschreitungen führen zu einer negativen Wahrnehmung des Fußballsports und stellen die Sicherheitsmaßnahmen in Frage. Die harte Haltung der Politik könnte zu verschärften Regulierungen bei zukünftigen Fan-Veranstaltungen führen.

Datos clave
Ereignis: Champions-League-Finale mit Beteiligung von PSG
Folgen: Ausschreitungen und Gewalt in mehreren französischen Städten
Reaktion der Regierung: Präsident Macron verspricht harte Strafen
Festnahmen: Rund 780 landesweit, davon 480 in Paris
Verletzte: 57 Polizisten

Fuente: Der Spiegel Kultur – Frankreich: Emmanuel Macron garantiert harte Strafen nach PSG-Randale (https://www.spiegel.de/ausland/frankreich-emmanuel-macron-garantiert-harte-strafen-nach-psg-randale-a-1c09ca05-c78f-4594-9d9b-fdbf1fc6b66a#ref=rss)

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Punto Detalle
Fuente Der Spiegel Kultur
Fecha 2026-05-31T23:12:00+00:00
Tema Frankreich: Emmanuel Macron garantiert harte Strafen nach PSG-Randale

Quelle

Der Spiegel Kultur Originalveroeffentlichung: 2026-05-31T23:12:00+00:00