Jenke von Wilmsdorff im Ketamin-Selbstversuch: Todesangst vor laufender Kamera
Für seine neue Joyn-Ausgabe von „JENKE. Experiment.“ wagte der Reporter einen ärztlich begleiteten Ketamin-Selbstversuch. Der Rausch kippte abrupt in Todesangst und Kontrollverlust – ein Moment, der die Risiken der Substanz drastisch greifbar macht.


Jenke von Wilmsdorff hat sich für eine neue Ausgabe seiner Reportage-Reihe „JENKE. Experiment.“ auf einen medizinisch begleiteten Selbstversuch mit Ketamin eingelassen. Die Folge ist bei Joyn abrufbar und dokumentiert, wie der 61-Jährige ergründen will, warum Menschen zu Drogen greifen, um Stress und negativen Gefühlen zu entkommen. Was als kontrolliertes Experiment beginnt, entwickelt sich für den Moderator zu einer existenziellen Grenzerfahrung.
Der Aufbau des Versuchs folgt klaren Sicherheitsregeln: Eine Fachärztin für Innere Medizin überwacht den Ablauf, ein Psychotherapeut und ein sogenannter Tripsitter stehen während des Rausches bereit. Diese Vorkehrungen sollen das Risiko kalkulierbar halten, doch der Verlauf zeigt, wie unberechenbar die Wirkung trotz professioneller Begleitung sein kann.
Der Moment, in dem der Trip kippt
Zu Beginn beschreibt Jenke den Rausch als angenehm. Dann ändert sich seine Wahrnehmung schlagartig. Er verliert jedes Gefühl für Raum und Zeit, spürt seinen eigenen Körper nicht mehr und wird von heftiger Todesangst überrollt. „Ich glaube, ich sterbe jetzt“, sagt er in der Sendung. Die Aufnahmen dokumentieren einen Zustand, in dem die Kontrolle über das eigene Erleben vollständig entgleitet.
Als die Wirkung nachlässt, ist Jenke die Erschütterung deutlich anzumerken. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Was war denn das bitte?“, lauten seine ersten Worte nach dem Rausch. Später schildert er, dass er befürchtete, nie wieder klar denken zu können. „Ich habe wirklich gedacht, ich habe den Verstand verloren und bin in einer Schleife und komme da nicht mehr raus“, erzählt er. Für den Reporter fühlt sich die Erfahrung an, als wäre er gestorben und anschließend wiedergeboren worden.
Ketamin zwischen Medizin und Missbrauch
Ketamin ist ursprünglich ein Narkosemittel, das unter strenger ärztlicher Aufsicht auch bei schweren Depressionen eingesetzt wird. Bei unkontrolliertem Konsum gefährdet die Substanz jedoch massiv Körper und Psyche. Der Selbstversuch führt genau diese Ambivalenz vor Augen: Was in einem therapeutischen Setting helfen kann, wird außerhalb kontrollierter Bedingungen schnell zu einer existenziellen Bedrohung.
In der Sendung begegnet Jenke zudem der ehemaligen Konsumentin Anna. Sie war früher abhängig und musste zeitweise zehn Tage am Stück erbrechen. Erst ein dreimonatiger Entzug brachte die Wende, inzwischen lebt sie seit drei Jahren drogenfrei. Ihre Lehre formuliert sie klar: „Du musst dir ein Leben aufbauen, aus dem du nicht mehr flüchten möchtest.“
Wichtige Fakten
AspektInformationPersonJenke von Wilmsdorff, 61, TV-Journalist und ModeratorFormat„JENKE. Experiment.“, abrufbar bei JoynBegleitungFachärztin für Innere Medizin, Psychotherapeut, TripsitterErfahrungAngenehmer Beginn, dann Todesangst, Orientierungs- und Kontrollverlust
Warum der Selbstversuch für Zuschauer relevant ist
Die Folge wirft eine Frage auf, die über den Einzelfall hinausgeht: Wie gehen Menschen mit Dauerstress und Frust um, ohne zu riskanten Substanzen zu greifen? Jenke hatte sich zuletzt auch mit Schlaflosigkeit beschäftigt und sucht in seiner Reihe immer wieder nach Wegen, psychische Belastungen verständlich zu machen. Der Ketamin-Versuch liefert dafür drastisches Anschauungsmaterial – gerade weil er trotz ärztlicher Aufsicht außer Kontrolle gerät.
Gleichzeitig bleibt der Selbstversuch eine bewusste Grenzüberschreitung, die Zuschauer unterschiedlich bewerten werden. Manche sehen darin einen wichtigen Beitrag, um die Gefahren von Drogen greifbar zu machen. Andere halten das Format für eine Inszenierung, die Risiken allein für die Quote in Kauf nimmt. Beide Lesarten sind Teil der Debatte, die die Ausgabe anstößt.
Was noch unklar ist
Offen bleibt, welche langfristigen Folgen der Versuch für Jenke selbst hat und wie die Sendung medizinisch eingeordnet wird. Die Quelle macht keine Angaben dazu, ob nach dem Experiment weitere Untersuchungen oder eine Nachbetreuung stattfanden. Auch die konkrete Dosierung des Ketamins wird nicht genannt. Der dokumentierte Moment der Todesangst zeigt jedoch bereits jetzt, dass Ketamin auch unter kontrollierten Bedingungen kein harmloses Experiment ist.
Quelle: Promiflash – https://www.promiflash.de/news/2026/11/01/ketamin-experiment-eskaliert-jenke-erlitt-krasse-todesangst.html
Datos clave
| Punto | Detalle |
|---|---|
| Fuente | Promiflash |
| Fecha | 2026-11-01T00:00:00+00:00 |
| Tema | Ketamin-Experiment eskaliert: Jenke erlitt krasse Todesangst |
Quelle
Promiflash Originalveroeffentlichung: 2026-11-01T00:00:00+00:00
Matthias Kruger
Streaming- und Serienreporter
