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Emily Osment erinnert sich: Warum sie bei ihrer ersten Kuss-Szene in Young Sheldon besorgt war

In einem neuen Buch über "Young Sheldon" erzählt Emily Osment, warum sie für die ersten Kuss-Szenen mit dem damals 18-jährigen Montana Jordan eine Intimitätskoordination forderte – und warum die Produktion zunächst nicht liefern konnte.

News Veroeffentlicht 31 Oktober 2026 4 Min. Lesezeit Clara Hoffmann
Emily Osment und Montana Jordan als Mandy McAllister und Georgie Cooper in der Serie Young Sheldon
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Emily Osment hat bei den Dreharbeiten zu „Young Sheldon“ auf mehr Sicherheit am Set gedrungen. Anlass war die erste Kuss-Szene zwischen ihrer Figur Mandy McAllister und Georgie Cooper, gespielt von Montana Jordan: Während sie selbst bereits 30 Jahre alt war, stand ihr Kollege mit 18 noch unmittelbar am Anfang seiner Karriere. Das geht aus Jessica Radloffs Buch „Young Sheldon: The (Juicier-Than-Meemaw’s-Brisket) Inside Story of the Hit Comedy“ hervor, in dem die Schauspielerin nun ausführlich zu Wort kommt.

„Mein Unbehagen lag darin, dass er achtzehn war. Und das machte mich unruhig“, erklärt Osment in dem Buch. „Er war ein Baby! Ein Baby mit Vokuhila.“ Ihre Sorge galt dabei weniger sich selbst als dem deutlich jüngeren Kollegen, der sich möglicherweise nicht zu trauen würde, Unbehagen offen anzusprechen.

Wichtige Fakten

Punkt Detail
Alter bei der ersten Kuss-Szene Osment 30, Jordan 18
Osments Forderung Professionelle Intimitätskoordination am Set
Erste Umsetzung Für die erste Szene keine Koordinatorin verfügbar
Serienfortsetzung „Georgie & Mandy’s First Marriage“

Warum die erste Szene ohne Koordinatorin blieb

Osments Wunsch ließ sich zunächst nicht umsetzen. Wie die Daily Mail berichtet, gelang es Produktionsmitarbeiter Tim Marx nicht, so kurzfristig eine passende Fachkraft zu finden. Erst bei den späteren Episoden, in denen die Beziehung der beiden Figuren sich weiterentwickelte, war eine Intimitätskoordinatorin vor Ort. Für die erste Szene mussten die beiden Schauspieler also ohne professionelle Begleitung auskommen.

Die Produktion zieht rückblickend Konsequenzen aus dieser Lücke. Regisseurin Alex Reid gab Osment im Buch ausdrücklich recht: „Wir haben in der Serie keine Sexszenen, also war das keine Situation, mit der wir Erfahrung hatten, und sie haben sich nur geküsst. Aber dabei haben wir eindeutig versagt“, räumte sie ein.

Osments Blick auf ihren jungen Kollegen

Im Zentrum von Osments Engagement stand die Frage, ob ihr Kollege überhaupt wusste, dass er selbst etwas einfordern könnte. „Ich weiß nicht, ob Montana überhaupt wusste, dass er danach fragen konnte. Geben wir ihm doch auch diese Möglichkeit. Sorgen wir dafür, dass er sich wohlfühlt“, sagte sie. Bei einem so jungen Darsteller, der eine romantische Szene mit einer deutlich älteren Kollegin spielte, wollte sie keine Situation entstehen lassen, in der Bedenken stillschweigend verschluckt werden.

Dieser Beschützerinstinkt dürfte auch mit Osments eigener Biografie zusammenhängen. Bereits als Kind stand sie für „Spy Kids“ vor der Kamera, einem sehr jungen Start ins Filmgeschäft. Ein breites Publikum kannte sie später als Lilly Truscott in der Disney-Serie „Hannah Montana“ – einer Produktion, bei der der Umgang mit minderjährigen und sehr jungen Darstellern lange ein Thema war. Wer selbst früh ins Geschäft kam, bringt solche Erfahrungen mit an den Set.

Wie sich die Zusammenarbeit entwickelte

Aus der anfänglich ungewohnten Situation wurde offenbar eine enge und konstruktive Zusammenarbeit. Montana Jordan beschrieb das Arbeitsverhältnis gegenüber CBS News positiv: „Obwohl es Arbeit ist und wir zu einer bestimmten Zeit da sein müssen und so weiter, sorgen wir dafür, dass sich jeder wohlfühlt. Wir haben Spaß, und es fühlt sich nicht einmal wie Arbeit an.“ Die Sorge, die Osment damals umtrieb, hat sich am Ende also nicht bestätigt.

Warum das Thema für Serien-Fans in Deutschland relevant ist

Der Bericht zeigt, wie sich der Umgang mit romantischen Szenen in großen US-Formaten verändert hat. Intimitätskoordinationen sind heute in vielen Produktionen Standard – für deutschen Serienfans ist es aufschlussreich zu sehen, dass selbst bei einem alltagsnahen Familienformat wie „Young Sheldon“ aus einem einzigen Kuss-Wunsch ein Prozesswandel entstehen kann. Relevant bleibt das auch, weil die Geschichte der beiden Figuren nach dem Serienende in „Georgie & Mandy’s First Marriage“ weiterläuft und das Duo weiter zusammen vor der Kamera steht. Das Format ist in Deutschland über Warner TV und deren Streaming-Angebote erreichbar.

Was noch offen bleibt

Das Buch gibt die Innenperspektive von Beteiligten wieder; alle Aussagen beruhen auf ihren eigenen Erinnerungen. Wie genau die fehlende Koordination bei der ersten Szene im Detail ablief, bleibt außerhalb der Buchangaben unbelegt. Wer mehr wissen will, findet die ausführlichen Zitate in Radloffs Band – und kann beobachten, ob bei künftigen Projekten von Osment und Jordan die Standards von Anfang an greifen.

Quelle: Promiflash – https://www.promiflash.de/news/2026/10/31/kuss-szene-mit-18-emily-osment-sorgte-sich-um-co-star.html

Quelle

Promiflash Originalveroeffentlichung: 2026-10-31T00:00:00+00:00