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Prinz Harry verteidigt Memoiren: „Jeder darf seine Version erzählen – nur ich nicht“

Prinz Harry spricht im GQ-Interview über seine umstrittenen Memoiren „Reserve“ und die Netflix-Doku. Er wirft dem Königshaus Doppelmoral vor und betont, dass er die Kontrolle über seine eigene Geschichte zurückgewinnen wollte. Gleichzeitig äußert er den Wunsch nach Versöhnung mit seiner Familie.

News Veroeffentlicht 27 Oktober 2026 3 Min. Lesezeit Leonie Weber
Prinz Harry, Herzog von Sussex, bei einem öffentlichen Termin
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Prinz Harry (42) hat in einem neuen Interview erneut Stellung zu seinen umstrittenen Memoiren „Reserve“ und der Netflix-Dokuserie „Harry & Meghan“ bezogen. In der wöchentlichen GQ-Reihe „One More Question“ sprach der Herzog von Sussex mit Gastgeber Zach Baron über die Beweggründe für seine Enthüllungen und die anhaltenden Spannungen innerhalb der britischen Königsfamilie.

Harry verteidigt Offenheit als Akt der Selbstbestimmung

Harry erklärte, dass er sich jahrelang mit erfundenen, falschen oder schlecht belegten Berichten über sein Leben konfrontiert gesehen habe. Diese seien oft von bestimmten Interessen geprägt gewesen. „Deshalb habe ich mich gezwungen gesehen, meine Sicht selbst darzustellen“, sagte er im Gespräch. Mit seinen Enthüllungen habe er die Kontrolle über sein Leben und dessen öffentliche Darstellung zurückgewonnen. „Allein dadurch, dass ich meine eigene Geschichte erzähle, nehme ich vielen anderen Menschen viel Macht“, so Harry.

Kritik an Doppelmoral des Königshauses

Besonders deutlich kritisierte Harry eine aus seiner Sicht bestehende Doppelmoral innerhalb des Königshauses. „Ich finde es faszinierend, weil jeder andere seine Version meiner Geschichte erzählen darf, aber Gott bewahre, dass ich die andere Seite davon erzählen darf“, sagte er. Diese Aussage unterstreicht den tiefen Riss, der seit dem Erscheinen von „Reserve“ und der Netflix-Doku zwischen Harry und dem Rest der königlichen Familie besteht.

In seinen Memoiren schilderte der Royal unter anderem Auseinandersetzungen mit seinem älteren Bruder Prinz William (44). Zudem schrieb er über seine Unzufriedenheit mit seiner damaligen Rolle im Königshaus und teilte sehr intime Erfahrungen aus seinem Privatleben. Die ohnehin angespannten Familienbeziehungen wurden durch das Buch weiter belastet.

Wunsch nach Versöhnung bleibt bestehen

Trotz der öffentlichen Konfrontation betonte Harry, dass er sich eine Versöhnung mit seiner Familie wünsche. „Ich möchte, dass es funktioniert“, sagte er im GQ-Interview. „Bei allem anderen, was auf der Welt vor sich geht, ist das Wichtigste, sich zu versöhnen. Das ist der entscheidende Punkt.“ Gleichzeitig deutete Harry an, dass es Menschen gebe, die an einer Annäherung offenbar kein Interesse hätten. Wen er genau meinte, ließ er offen.

Wichtige Fakten Details
Person Prinz Harry, Herzog von Sussex, 42 Jahre
Werk Memoiren „Reserve“ (2023) und Netflix-Doku „Harry & Meghan“ (2022)
Interview GQ-Reihe „One More Question“ mit Zach Baron
Kernaussage Doppelmoral des Königshauses, Wunsch nach Versöhnung, Kontrolle über eigene Geschichte

Bedeutung für deutsche Royal-Fans

Für deutsche Leser und Royal-Beobachter bleibt das Verhältnis zwischen Prinz Harry und der britischen Königsfamilie eines der meistdiskutierten Themen der europäischen Adelsberichterstattung. Harrys Aussagen in diesem Interview zeigen, dass der Konflikt trotz zeitlicher Distanz und geografischer Trennung – Harry lebt mit seiner Familie in Kalifornien – nicht beigelegt ist. Die Diskussion um Privatsphäre, öffentliche Darstellung und familiäre Verantwortung betrifft auch deutsche Medien und Fans, die die Entwicklung des Königshauses aufmerksam verfolgen.

Quelle: Promiflash, https://www.promiflash.de/news/2026/10/25/prinz-harry-verteidigt-im-interview-seine-brisanten-memoiren.html

Quelle

Promiflash Originalveroeffentlichung: 2026-10-25T22:40:00+00:00