Matthew Perrys Mutter beschuldigt Assistenten in emotionalem Brief
Im Strafverfahren gegen Kenneth Iwamasa, den ehemaligen Assistenten des verstorbenen "Friends"-Stars Matthew Perry, hat sich dessen Mutter Suzanne Morrison mit einem emotionalen Brief zu Wort gemeldet. Sie macht Iwamasa für den Tod ihres Sohnes mitverantwortlich und wirft ihm vor, das Vertrauen missbraucht zu haben.


Im laufenden Strafverfahren gegen Kenneth Iwamasa, den ehemaligen Assistenten des im Oktober 2023 verstorbenen "Friends"-Stars Matthew Perry, hat dessen Mutter Suzanne Morrison eine erschütternde Stellungnahme abgegeben. In einem emotionalen Brief, der TMZ vorliegt und kurz vor der Urteilsverkündung verfasst wurde, richtet sie schwere Vorwürfe gegen Iwamasa. Morrison macht ihn direkt für den Tod ihres Sohnes mitverantwortlich und spricht von einem Verrat des Vertrauens. "Wir haben einem Mann ohne Gewissen vertraut, und mein Sohn bezahlte den Preis dafür", heißt es in dem Schreiben. Matthew Perry verstarb am 28. Oktober 2023 im Alter von 54 Jahren.
Dem Assistenten Iwamasa wird vorgeworfen, Matthew Perry mit Ketamin versorgt und ihm die Substanz sogar selbst injiziert zu haben – auch an dem tragischen Tag, an dem der Schauspieler starb. Diese Anschuldigungen bilden den Kern des aktuellen Strafverfahrens, das weltweit aufmerksam verfolgt wird, insbesondere von Fans des Schauspielers und der ikonischen Serie "Friends". Die Veröffentlichung des Briefes seiner Mutter verleiht dem Verfahren nun eine weitere, sehr persönliche und emotionale Dimension.
Ein langer Kampf gegen die Sucht
In ihrem ausführlichen Brief zeichnet Suzanne Morrison das Bild eines Sohnes, der "mehr als die Hälfte seines Lebens" gegen seine Sucht kämpfte. Sie beschreibt die wiederholten Rückfälle und die unermüdlichen Versuche ihres Sohnes, clean zu werden. Gerade deshalb sei sie erleichtert gewesen, als Kenneth Iwamasa vor einigen Jahren eine feste Rolle an Matthews Seite übernahm. Die Familie kannte Iwamasa demnach seit etwa 25 Jahren. "Matthew vertraute Kenny. Wir vertrauten Kenny", betont Morrison in ihrem Schreiben.
Iwamasa habe als Begleiter und Beschützer die besondere Aufgabe gehabt, Matthew im Kampf gegen die Abhängigkeit zu unterstützen. "Seine wichtigste Aufgabe war, dafür zu sorgen, dass Matthew das blieb, was er sein wollte: drogenfrei", so Suzanne Morrison. Doch anstatt Hilfe zu holen, wenn der Druck zu groß wurde, soll Kenneth laut Morrisons Darstellung stets neue Bezugsquellen für Drogen organisiert und das Ketamin mehrfach persönlich gespritzt haben – obwohl er dafür keinerlei medizinische Qualifikation besaß. Dieser Vertrauensbruch und die mutmaßliche Beihilfe zum Drogenkonsum sind die zentralen Anklagepunkte, die nun im Raum stehen.
Die Nacht des Todes und die Trauer einer Mutter
Besonders ergreifend schildert die trauernde Mutter die Zeit nach dem Tod ihres Sohnes. Sie erinnert sich an die Nacht, in der Hubschrauber über dem Anwesen kreisten, während Paparazzi auf ein Foto ihres verstorbenen Kindes lauerten. Sie selbst habe auf der Straße gestanden und darum gebeten, Matthews Körper zudecken zu dürfen. Am nächsten Tag besuchte sie ihn im Bestattungsinstitut, wo er gewaschen und angezogen gewesen sei und "fast schön und irgendwie erleichtert" gewirkt habe.
Die tiefe Bindung zwischen Mutter und Sohn zieht sich durch jede Zeile des Briefes. Suzanne Morrison beleuchtet Matthews langen Kampf gegen seine Abhängigkeitserkrankungen und thematisiert das verloren gegangene Vertrauen in den Assistenten. Der Brief gipfelt in den herzzerreißenden Worten: "Nichts nimmt diesen Schmerz, und das wird es auch nicht, da bin ich sicher, solange ich lebe."
Wichtige Fakten
- Verstorbener: Matthew Perry (†54), bekannt als Chandler Bing in "Friends"
- Todesdatum: Oktober 2023
- Angeklagter: Kenneth Iwamasa, ehemaliger Assistent von Matthew Perry
- Vorwurf: Beschaffung und Injektion von Ketamin, auch am Todestag
- Mögliche Strafe: Bei Verurteilung drohen Kenneth Iwamasa drei Jahre Haft
Die Rolle des Assistenten und rechtliche Konsequenzen
Die Anschuldigungen im Fall Iwamasa sind gravierend. Sollte er wegen der Beschaffung und Verabreichung von Ketamin verurteilt werden, drohen ihm in den USA bis zu drei Jahre Haft. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Beziehungen zwischen Prominenten und ihren engsten Mitarbeitern, insbesondere wenn es um sensible Themen wie Suchterkrankungen geht. Die Erwartungshaltung, dass ein Assistent nicht nur organisatorische Aufgaben übernimmt, sondern auch als Vertrauensperson und Beschützer agiert, wird hier auf tragische Weise in Frage gestellt.
Für deutsche Leser ist der Fall Matthew Perry nicht nur aufgrund seiner globalen Bekanntheit relevant, sondern auch, weil er die Risiken und Herausforderungen von Suchterkrankungen im öffentlichen Raum verdeutlicht. Die emotionale Stellungnahme seiner Mutter unterstreicht die menschliche Tragödie hinter den Schlagzeilen und die tiefgreifenden Auswirkungen auf die Angehörigen. Der Ausgang des Verfahrens gegen Kenneth Iwamasa wird mit Spannung erwartet und könnte wegweisend für ähnliche Fälle sein.
Fuente: Promiflash, https://www.promiflash.de/news/2026/05/20/matthew-perrys-mutter-gibt-seinem-assistenten-schuld-am-tod.html
Quelle
Promiflash Originalveroeffentlichung: 2026-05-20T21:40:00+00:00
Clara Hoffmann
Stars- und Entertainment-Reporterin
