Zum Inhalt springen
Kino, Stars, Streaming und Entertainment-News aus Deutschland.
News

Märtha Louise und Durek Verrett fordern 80 Millionen Dollar: Klage gegen frühere Vertraute eingereicht

Prinzessin Märtha Louise und ihr Ehemann Durek Verrett verklagen frühere Vertraute auf mehr als 80 Millionen Dollar Schadensersatz. Die Klage wirft ihnen rufschädigende Behauptungen vor, die Dureks Geschäftseinnahmen massiv einbrechen ließen – unter anderem bei Vorträgen, der Shaman School und dem Produkt Spirit Optimi

News Veroeffentlicht 14 Oktober 2026 4 Min. Lesezeit Leonie Weber
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett lächeln in die Kamera, während sie an einer Veranstaltung in Norwegen teilnehmen
Imagen destacada del articulo fuente

Prinzessin Märtha Louise (55) und ihr Ehemann Durek Verrett (51) haben gemeinsam mit Dureks Unternehmen Ohana Productions LLC eine Klage auf mehr als 80 Millionen Dollar Schadensersatz eingereicht. Die Klage richtet sich gegen mehrere frühere Vertraute des Paares, darunter Dureks Halbschwester, eine frühere Partnerin und ehemalige Geschäftskontakte. Ihnen wird vorgeworfen, falsche und rufschädigende Behauptungen verbreitet zu haben, die Dureks Karriere als Schamane und Unternehmer schwer geschädigt haben sollen.

Das norwegische Königshaus steht damit erneut im Fokus internationaler Medien, denn die Klage zeichnet ein detailliertes Bild der finanziellen Einbußen, die Durek Verrett in den vergangenen Jahren erlitten haben will. Die norwegische Zeitung Nettavisen berichtet unter Berufung auf die Klageschrift von massiven Umsatzrückgängen in allen Geschäftsbereichen des Schamanen.

Klage gegen frühere Vertraute: Vorwürfe der Rufschädigung

Die Kläger werfen den Beklagten vor, systematisch falsche Informationen über Durek Verrett gestreut zu haben. Diese Behauptungen hätten nicht nur seinen persönlichen Ruf beschädigt, sondern vor allem seine geschäftlichen Aktivitäten massiv beeinträchtigt. Besonders schwer wiege der Verlust einer eigenen US-Talkshow, die bereits in fortgeschrittener Planung gewesen sein soll.

Nach seinem Auftritt in der Fernsehsendung „The Doctors“ im Jahr 2020 habe die Produktionsfirma Stage 29 Productions, die unter anderem hinter „Dr. Phil“ steht, an einem eigenen Format mit Durek gearbeitet. Die Pläne seien laut Klageschrift weit fortgeschritten gewesen. Als jedoch schwerwiegende Vorwürfe gegen den Schamanen aufkamen, habe die Produktionsfirma aus Sorge vor schlechter Publicity einen Rückzieher gemacht. Dadurch seien Durek nach Darstellung seiner Anwälte mögliche Honorare, Sponsorengelder und weitere Einnahmen in Millionenhöhe entgangen.

Wichtige Fakten

Aspekt Details
Kläger Prinzessin Märtha Louise, Durek Verrett, Ohana Productions LLC
Geforderte Summe Mehr als 80 Millionen Dollar (ca. 73 Millionen Euro)
Beklagte Frühere Vertraute, darunter Halbschwester, Ex-Partnerin, ehemalige Geschäftskontakte
Hauptvorwurf Rufschädigende Behauptungen, die zu massiven Umsatzrückgängen führten

Massive Umsatzrückgänge in allen Geschäftsbereichen

Die Klageschrift beziffert die finanziellen Einbußen in Dureks Geschäften detailliert. Besonders hart habe es seine Vorträge und öffentlichen Auftritte getroffen: In diesem Bereich seien die Einnahmen laut Klage sogar vollständig weggebrochen. „Verretts Karriere als Redner ist praktisch zusammengebrochen“, heißt es in der Klage. Besonders schwer wiege das, weil sein beruflicher Ruf letztlich das sei, wofür Veranstalter bei einer Buchung bezahlen.

Auch seine anderen Angebote laufen offenbar längst nicht mehr so gut wie früher. So beziffert seine Firma Ohana Productions LLC die Umsatzrückgänge bei einzelnen Produkten und Dienstleistungen auf drastische Werte:

  • Spirit Optimizer: 95,74 Prozent Umsatzrückgang
  • Healing Temples: 90,65 Prozent Umsatzrückgang
  • Shaman School: 90,34 Prozent Umsatzrückgang
  • Sponsoreneinnahmen: Fast 85 Prozent Rückgang

Diese Zahlen verdeutlichen, wie stark Dureks Geschäftsmodell, das stark auf seinem persönlichen Ruf und seiner öffentlichen Wahrnehmung basiert, gelitten haben soll.

Aufteilung der Schadensersatzforderungen

Die Gesamtforderung von mehr als 80 Millionen Dollar setzt sich aus mehreren Einzelforderungen zusammen. Durek Verrett selbst fordert mindestens 30 Millionen Dollar Schadensersatz, seine Firma Ohana Productions LLC mindestens weitere 30 Millionen Dollar. Zusammen entspricht das rund 53,6 Millionen Euro. Prinzessin Märtha Louise macht zusätzlich eigene Ansprüche geltend, sodass sich die Forderungen insgesamt auf mehr als 80 Millionen Dollar belaufen.

Ob die geltend gemachten Schäden tatsächlich in dieser Höhe entstanden sind, muss nun das Gericht klären. Gegenüber der norwegischen Zeitung VG ließ das Paar über seine Managerin Carina Scheele Carlsen lediglich mitteilen, dass es den Rechtsweg eingeschlagen habe und die Entscheidung nun beim Gericht liege. Weitere Kommentare wollten die beiden nicht abgeben.

Bedeutung für das norwegische Königshaus und die Öffentlichkeit

Die Klage wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Kontroversen um Prinzessin Märtha Louise und ihren Ehemann. Seit ihrer Hochzeit im Jahr 2024 steht das Paar immer wieder im Fokus der Medien, insbesondere wegen Dureks Tätigkeit als Schamane und seiner umstrittenen Geschäftspraktiken. Die Klage könnte weitreichende Folgen haben, sowohl für das Privatleben des Paares als auch für die öffentliche Wahrnehmung des norwegischen Königshauses.

Für die Leser von Kino6 Community ist der Fall vor allem deshalb interessant, weil er zeigt, wie stark persönliche Kontroversen und mediale Berichterstattung die Karriere von öffentlichen Persönlichkeiten beeinflussen können. Die Klage ist ein Beispiel dafür, wie Prominente versuchen, ihren Ruf und ihre wirtschaftliche Existenz vor Gericht zu verteidigen.

Quelle: Promiflash – Das steckt hinter Märtha Louises und Dureks Millionenklage (https://www.promiflash.de/news/2026/10/13/das-steckt-hinter-maertha-louises-und-dureks-millionenklage.html)

Quelle

Promiflash Originalveroeffentlichung: 2026-10-13T22:15:00+00:00