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Fall Guy“: Ryan Gosling und Emily Blunt im Stunt-Spektakel – Was wir bisher wissen

Ryan Gosling und Emily Blunt tun sich für das Action-Spektakel "The Fall Guy" zusammen, eine Hommage an das Stunt-Handwerk. Wir werfen einen Blick auf die offiziellen Informationen, Kritikerstimmen und was deutsche Zuschauer erwarten können.

Review Veroeffentlicht 11 Juni 2026 5 Min. Lesezeit Jonas Richter
Ryan Gosling und Emily Blunt in einer Szene aus dem Film The Fall Guy
Rodz & Bodz Movie Car Museum auction, Fall Guy Movie 1981 GMC K2500 Sierra Grande Pick Up Truck, edited 2025-08-22.jpg | by Xnatedawgx | wikimedia_commons | CC BY-SA 4.0

„The Fall Guy“: Eine Hommage an die unsichtbaren Helden

Mit „The Fall Guy“ bringt Universal Pictures eine Actionkomödie auf die Leinwand, die nicht nur mit Hollywood-Stars wie Ryan Gosling und Emily Blunt glänzt, sondern auch eine Ode an das oft übersehene Stunt-Handwerk sein soll. Unter der Regie von David Leitch, selbst ein ehemaliger Stuntman und bekannt für Filme wie „John Wick“ und „Bullet Train“, verspricht der Film spektakuläre Action und eine Prise Selbstironie. Der deutsche Kinostart rückt näher, und wir blicken auf die vorliegenden Informationen und ordnen ein, was deutsche Kinogänger erwarten können.

Die offizielle Prämisse: Was der Verleiher verspricht

Die offizielle Synopsis von Universal Pictures Deutschland beschreibt den Film als eine Geschichte über Colt Seavers (Ryan Gosling), einen erfahrenen Stuntman, der nach einem Unfall seine Karriere eigentlich beendet hat. Als der Star eines millionenschweren Films – der von seiner Ex-Freundin Jody Moreno (Emily Blunt) inszeniert wird – spurlos verschwindet, wird Colt in eine heikle Ermittlung hineingezogen. Er muss nicht nur die Liebe seines Lebens zurückgewinnen, sondern auch eine Verschwörung aufdecken und den Film retten.

Die zugrundeliegende Idee ist ein Remake der gleichnamigen TV-Serie aus den 1980er Jahren mit Lee Majors. Der Film verspricht eine Mischung aus Romantik, Action und Komödie, wobei die Stunt-Arbeit eine zentrale Rolle spielt. David Leitch, der seine Karriere als Stunt-Koordinator und Double begann, bringt hier seine Expertise und Leidenschaft für das Metier ein. Die Trailer zeigen bereits beeindruckende Stunts, humorvolle Dialoge und die erwartete Chemie zwischen Gosling und Blunt.

Was Kritiker und Fachmedien bisher sagen (Quellencheck)

Erste Kritikerstimmen und Festivalberichte (der Film feierte seine Premiere auf dem SXSW Festival 2024) zeichnen ein überwiegend positives Bild. Der „Hollywood Reporter“ lobte beispielsweise die Energie des Films und die Leistung von Gosling und Blunt, die „eine unwiderstehliche Leinwandchemie“ entwickeln. Besonders hervorgehoben wird, wie „The Fall Guy“ das Stunt-Handwerk zelebriert und dabei sowohl actionreich als auch emotional überzeugend bleibt.

Auch deutsche Fachmedien wie „Filmstarts“ oder „Kino.de“ blicken mit Spannung auf den Film. Sie betonen die Rückkehr von Gosling nach dem „Barbie“-Erfolg und Blunts anhaltenden Höhenflug nach „Oppenheimer“ als große Zugpferde. Die Erwartungshaltung ist hoch, dass der Film nicht nur ein Kassenschlager wird, sondern auch eine ernsthafte Diskussion über die Anerkennung von Stuntleuten in der Filmindustrie anstoßen könnte. Das Thema der Oscar-Kategorie für Stunts wird im Vorfeld häufig erwähnt, was dem Film zusätzliche Relevanz verleiht.

Die Rolle von Ryan Gosling und Emily Blunt

Ryan Gosling, bekannt für seine Vielseitigkeit von Dramen („Drive“) über Musicals („La La Land“) bis hin zu Komödien („Barbie“), scheint in „The Fall Guy“ seine Talente als Actionheld mit komödiantischem Timing perfekt zu vereinen. Seine Darstellung des Colt Seavers wird als charmant und verletzlich beschrieben, was ihm erlaubt, sowohl die physischen Anforderungen der Rolle zu erfüllen als auch die emotionale Tiefe zu vermitteln.

Emily Blunt als Regisseurin Jody Moreno bringt ebenfalls ihre bewährte Präsenz und ihren schlagfertigen Humor ein. Die Dynamik zwischen Gosling und Blunt, die bereits bei den Oscar-Verleihungen für Entertainment sorgte, wird als einer der Höhepunkte des Films gehandelt. Ihre Charaktere, die sowohl beruflich als auch privat miteinander verbunden sind, bilden das Herzstück der Geschichte.

David Leitch: Ein Stuntman hinter der Kamera

Die Wahl von David Leitch als Regisseur ist kein Zufall. Seine eigene Vergangenheit als Stuntman verleiht dem Film eine Authentizität und Wertschätzung für das Metier, die ein anderer Regisseur vielleicht nicht hätte bieten können. Leitchs Filme zeichnen sich oft durch innovative Actionchoreographien und einen eigenwilligen Humor aus. Bei „The Fall Guy“ scheint er diese Elemente zu perfektionieren und gleichzeitig eine persönliche Note einzubringen, indem er die Schwierigkeiten und Gefahren des Stunt-Berufs beleuchtet.

Die Produktion legt Wert auf praktische Effekte und echte Stunts, wo immer möglich. Dies steht im Kontrast zu vielen modernen Blockbustern, die stark auf CGI setzen. Diese Herangehensweise könnte dem Film eine greifbare Qualität verleihen, die von Action-Fans geschätzt wird.

Was bleibt unbekannt und unsere Einschätzung

Obwohl die ersten Eindrücke vielversprechend sind, bleibt abzuwarten, wie „The Fall Guy“ beim breiten Publikum ankommt und ob der Film seine Balance zwischen Action, Komödie und Romantik über die gesamte Laufzeit halten kann. Die Geschichte um den verschwundenen Filmstar und die dahinterstehende Verschwörung könnte klischeebeladen sein, aber die Stärke des Casts und die Regie von Leitch könnten dies wettmachen.

Für deutsche Kinogänger, die eine Mischung aus spektakulärer Action, charmantem Humor und einem Hauch von Hollywood-Romantik suchen, scheint „The Fall Guy“ eine vielversprechende Option zu sein. Besonders für Fans des Stunt-Kinos und der Hauptdarsteller dürfte der Film ein Highlight werden. Es ist ein Film, der nicht nur unterhalten, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik werfen möchte.

„The Fall Guy“ – Checkliste für deutsche Kinogänger

  • Genre: Action-Komödie, Romantik, Stunt-Hommage
  • Regie: David Leitch (u.a. „John Wick“, „Bullet Train“)
  • Hauptdarsteller: Ryan Gosling, Emily Blunt
  • Deutscher Kinostart: April 2024 (bestätigt durch Universal Pictures)
  • FSK-Freigabe: Noch nicht final bekannt, erwartet: FSK 12 (basierend auf Trailern und Genre-Vergleich)
  • Thematik: Stunt-Handwerk, Hollywood-Intrigen, Romantik, Selbstironie
  • Erste Kritiken: Überwiegend positiv (Stunts, Chemie Gosling/Blunt, Energie)
  • Erwarteter Mehrwert: Unterhaltung, Würdigung des Stunt-Berufs, Star-Power