Dylan Sprouse berichtet von nur fünf Cent Tantiemen für „Hotel Zack & Cody“
Dylan Sprouse sagt, dass er für „Hotel Zack & Cody“ nach eigener Darstellung kaum Tantiemen erhalten habe. Für eine Crossoverfolge mit „Hannah Montana“ sei lediglich ein Scheck über fünf Cent bei ihm angekommen.


Dylan Sprouse hat nach eigener Darstellung kaum finanziell vom langfristigen Erfolg der Disney-Serie „Hotel Zack & Cody“ profitiert. In der neuesten Folge seines Podcasts „Wildmen“ sprach der Schauspieler mit seinem früheren Serienkollegen Phill Lewis über Tantiemen und die Vertragsbedingungen der zwischen 2005 und 2008 ausgestrahlten Sitcom.
Sprouse zufolge erhielt er für die Serie lediglich einen einzigen Scheck über fünf Cent. Das Geld habe sich auf die Crossoverfolge mit „Hannah Montana“ bezogen, die 2006 im Fernsehen lief. Für die regulären Folgen von „Hotel Zack & Cody“ sei anschließend kein weiterer nennenswerter Betrag bei ihm angekommen. Die Angaben stammen aus Sprouses eigener Schilderung im Podcast.
Wichtige Fakten
| Punkt | Angabe |
|---|---|
| Serie | „Hotel Zack & Cody“ |
| Ausstrahlung | 2005 bis 2008 |
| Genannter Betrag | fünf Cent für eine Crossoverfolge |
| Gesprächspartner | Dylan Sprouse und Phill Lewis im Podcast „Wildmen“ |
Erfolg der Serie und geringe Beteiligung
„Hotel Zack & Cody“ gehörte zu den prägenden Disney-Channel-Produktionen der 2000er-Jahre. Dylan und sein Zwillingsbruder Cole Sprouse spielten die titelgebenden Zwillinge Zack und Cody Martin. Zur Besetzung zählten außerdem unter anderem Brenda Song und Ashley Tisdale. Phill Lewis verkörperte den Hotelmanager Marion Moseby.
Im Podcast verwies Sprouse auf die damalige Reichweite der Serie. Nach Angaben von Lewis sei die Produktion in mehr als 90 Ländern gezeigt worden. Außerdem habe der Sender die Episoden teilweise mehrmals am Abend ausgestrahlt. Die wiederholten Ausstrahlungen hätten dazu geführt, dass viele Kinder die Folgen immer wieder sahen.
Sprouse erinnerte sich zudem an eine Situation am Set, bei der Showrunner Danny Kallis mit einer Zeitung erschienen sei. Darin habe „Hotel Zack & Cody“ bei den Einschaltquoten vor „Die Sopranos“ gelegen. Ob diese konkrete Rangfolge anhand welcher Messung zustande kam, wird in dem vorliegenden Bericht nicht näher erläutert. Für Sprouse steht die Anekdote sinnbildlich für den Widerspruch zwischen der Popularität der Serie und den aus seiner Sicht geringen Zahlungen.
Kritik an den damaligen Verträgen
Ein weiterer Punkt des Gesprächs waren die Vertragsbedingungen der jungen Darsteller. Sprouse erklärte, eine Klausel habe Disney ermöglicht, innerhalb eines Jahres beliebig viele Folgen zu produzieren und diese trotzdem als nur eine Staffel abzurechnen. Nach seiner Darstellung erschwerte das Gehaltserhöhungen für die Schauspieler.
Der Schauspieler beschrieb die Serie rückblickend als sehr erfolgreich, zugleich aber finanziell unzureichend ausgestattet. Seine Aussagen sind dabei als persönliche Bewertung seiner damaligen Arbeitsbedingungen einzuordnen. Aus dem vorliegenden Material geht nicht hervor, welche konkreten Vertragsmodelle für die einzelnen Darsteller galten oder ob sie sich in allen Punkten unterschieden.
Die Perspektive ehemaliger Kinderstars
Für Dylan Sprouse ist die Diskussion über Tantiemen Teil einer breiteren rückblickenden Auseinandersetzung mit seiner Zeit als Kinderstar. Erst rund zwei Monate vor dem Podcast-Gespräch hatte er sich laut dem Bericht kritisch zur Beschäftigung Minderjähriger im Showbusiness geäußert. Dabei habe er seine Erfahrungen sinngemäß mit Kinderarbeit verglichen und beschrieben, dass ihn diese Zeit bis heute beschäftige.
Auch als Erwachsener müsse er mentale Hürden überwinden, um weiterhin in der Unterhaltungsbranche zu arbeiten. Sprouse war nach „Hotel Zack & Cody“ unter anderem in Film- und Serienproduktionen zu sehen. Sein Bruder Cole wurde später vor allem durch „Riverdale“ einem neuen Publikum bekannt.
Kein Einzelfall bei Disney-Serien?
Im Bericht wird außerdem David Henrie als weiterer ehemaliger Disney-Darsteller genannt. Der Schauspieler, bekannt aus „Die Zauberer vom Waverly Place“, habe im Vormonat in einem anderen Podcast ebenfalls von geringen Tantiemen für seine Serie erzählt. Bei ihm kämen demnach allenfalls kleine Beträge an.
Ob die Fälle vertraglich direkt miteinander vergleichbar sind, lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht beurteilen. Auch bleibt offen, welche Ausstrahlungs-, Wiederholungs- oder Rechtevereinbarungen jeweils eine Rolle spielten. Sicher ist nur: Sprouse nutzt seine eigene Erfahrung, um die Vergütungsmodelle für frühere Disney-Produktionen öffentlich zu kritisieren.
Für Fans der Serie ist die Geschichte vor allem deshalb relevant, weil sie den Blick auf den Erfolg von „Hotel Zack & Cody“ verändert. Die Wiederholungen und die internationale Verbreitung machten die Sitcom zu einem festen Bestandteil des Disney-Channel-Programms. Wie stark die damaligen Darsteller an den späteren Einnahmen beteiligt wurden, bleibt bei Sprouses Schilderung jedoch eine persönliche und nicht umfassend dokumentierte Angelegenheit.
Quelle: Promiflash, „Dylan Sprouse erhielt für ‚Hotel Zack & Cody‘ kaum Tantiemen“, https://www.promiflash.de/news/2026/11/08/dylan-sprouse-erhielt-fuer-hotel-zack-und-cody-kaum-tantiemen.html
Quelle
Promiflash Originalveroeffentlichung: 2026-11-08T00:00:00+00:00
Leonie Weber
Kino-News-Redakteurin
