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Drei Ernährungsregeln für mehr Vitalität – Mehr als nur, was auf dem Teller liegt

Ernährungswissenschaft konzentriert sich oft auf Kalorien und Nährstoffe. Doch wie und wann wir essen, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Gesundheit.

News Veroeffentlicht 13 Juli 2026 4 Min. Lesezeit Leonie Weber
Illustration, die zeigt, wie Essen nicht nur auf dem Teller, sondern auch das Umfeld und die Art des Essens beeinflusst.
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Die Ernährungsmedizin und -wissenschaft beschäftigen sich meist mit den Inhaltsstoffen auf unserem Teller: Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Ballaststoffe und Vitamine. Ebenso im Fokus steht die Menge und damit die Kalorienaufnahme. Weniger Beachtung findet jedoch, wie und in welchem Kontext wir unsere Mahlzeiten zu uns nehmen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre zeigen jedoch, dass diese Faktoren eine beachtliche Rolle für unsere Vitalität spielen. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Naturheilkunde am Vivantes Klinikum am Urban in Berlin und Professor für Naturheilkunde an der Charité, hebt in seiner Kolumne „Richtig essen“ in der FAZ drei grundlegende Ernährungsregeln hervor, die nichts mit der reinen Zusammensetzung der Nahrung zu tun haben, aber dennoch essenziell für die Gesundheit sind.

Die Wichtigkeit des Essenskontextes

Viele Menschen legen Wert darauf, gesunde Lebensmittel auszuwählen und auf eine ausgewogene Nährstoffbilanz zu achten. Doch die Art und Weise, wie wir essen, kann die Verdauung beeinflussen, die Nährstoffaufnahme optimieren und sogar unser allgemeines Wohlbefinden steigern. Stress, Hektik oder mangelnde Achtsamkeit während des Essens können dazu führen, dass wir weniger gut verdauen und die positiven Effekte gesunder Nahrungsmittel nicht voll ausschöpfen. Die drei Regeln von Michalsen zielen darauf ab, diesen oft vernachlässigten Aspekten mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Wichtige Fakten

Regel Beschreibung
Achtsames Essen Bewusstes Wahrnehmen von Geschmack, Geruch und Textur der Nahrung.
Essenspausen einhalten Längere Pausen zwischen den Mahlzeiten zur optimalen Verdauung und Regeneration.
Kein Essen vor dem Schlafengehen Ausreichender Abstand zur letzten Mahlzeit vor dem Zubettgehen.

Achtsamkeit am Esstisch

Die erste Regel betont die Bedeutung des achtsamen Essens. Anstatt hastig nebenbei zu essen oder sich von Ablenkungen wie dem Smartphone oder dem Fernseher beeinträchtigen zu lassen, sollte man sich bewusst auf die Mahlzeit konzentrieren. Das bedeutet, den Geschmack und die Textur der Speisen bewusst wahrzunehmen, langsam zu kauen und die Sättigungssignale des Körpers zu erkennen. Dieses bewusste Erleben der Mahlzeit kann nicht nur zu einer besseren Verdauung beitragen, sondern auch die Zufriedenheit mit dem Essen erhöhen und übermässiges Essen verhindern. Studien deuten darauf hin, dass achtsames Essen den Stoffwechsel positiv beeinflussen kann.

Die Kunst der Essenspausen

Die zweite zentrale Regel betrifft die Einhaltung von Essenspausen. In unserer modernen Gesellschaft ist es üblich, Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, oft mit kurzen Abständen dazwischen. Michalsen plädiert jedoch für längere Phasen ohne Nahrungsaufnahme. Diese Pausen ermöglichen es dem Verdauungssystem, sich zu regenerieren und seine Funktionen optimal auszuführen. Eine längere Fastenperiode über Nacht und zwischen den Mahlzeiten kann den Stoffwechsel ankurbeln, die Insulinempfindlichkeit verbessern und zur Autophagie beitragen, einem zellulären Selbstreinigungsprozess. Das bedeutet, dem Körper bewusst Ruhephasen zu gönnen, in denen er nicht ständig mit der Verdauung beschäftigt ist.

Der richtige Zeitpunkt der letzten Mahlzeit

Die dritte Regel ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Vermeiden Sie es, kurz vor dem Schlafengehen zu essen. Eine späte Mahlzeit kann den Schlaf stören und den Stoffwechsel belasten, da der Körper versucht, die Nahrung noch zu verdauen, während er eigentlich ruhen sollte. Ein ausreichender Abstand zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen – idealerweise mehrere Stunden – unterstützt einen erholsamen Schlaf und ermöglicht dem Körper, sich über Nacht zu reparieren und zu regenerieren. Dies hat weitreichende positive Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden.

Warum diese Regeln für Leser von Kino6 Community relevant sind

Auch wenn die Kolumne von Andreas Michalsen auf den ersten Blick nicht direkt mit Kino, Filmen oder Stars zu tun hat, berührt sie doch ein universelles Thema: das Wohlbefinden und die Gesundheit des Einzelnen. Ein gesunder Körper und Geist sind die Grundlage dafür, das Leben in all seinen Facetten – sei es der Genuss eines guten Films, das Verfolgen von Stars oder das Verständnis von Branchentrends – in vollen Zügen geniessen zu können. Die hier vorgestellten Ernährungsregeln bieten konkrete, wissenschaftlich fundierte Ansätze, wie jeder Einzelne seine Vitalität steigern kann. In einer Welt, die oft von Hektik und Oberflächlichkeit geprägt ist, erinnern uns solche Beiträge daran, dass wahre Lebensqualität auch in den scheinbar kleinen, alltäglichen Gewohnheiten liegt. Für Leser, die sich für die Welt der Unterhaltung interessieren, mag die Erkenntnis, dass auch die Art, wie wir essen, Einfluss auf unsere Energie und unser Wohlbefinden hat, eine willkommene Ergänzung zum breiteren Spektrum der Themen auf Kino6 Community darstellen. Ein gesunder Lebensstil kann die Konzentration fördern, was wiederum das Erleben von Filmen und Serien bereichern kann.

Quelle: FAZ Feuilleton – https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kolumnen/richtig-essen/andreas-michalsen-diese-drei-regeln-beim-essen-sollte-jeder-befolgen-accg-200825684.html

Quelle

FAZ Feuilleton Originalveroeffentlichung: 2026-07-13T03:43:09+00:00