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Die Oscars 2024: Alle Gewinner, Highlights und die größten Momente der 96. Academy Awards

Tauchen Sie ein in die 96. Oscarverleihung 2024. Entdecken Sie die vollständige Liste der Gewinner, analysieren Sie die wichtigsten Momente und erhalten Sie eine detaillierte Zusammenfassung der glamourösen Hollywood-Nacht.

News Veroeffentlicht 9 Juli 2026 4 Min. Lesezeit Leonie Weber
Oscar-Trophäen bei den Academy Awards 2024
Journalists Protest against rising violence during march in Mexi | by Knight Foundation | openverse | by-sa

Die 96. Oscarverleihung, abgehalten am 10. März 2024 im legendären Dolby Theatre in Los Angeles, zelebrierte die herausragenden filmischen Leistungen des vergangenen Jahres. Nach einem Abend, der von Spannung, emotionalen Reden und unerwarteten Wendungen geprägt war, stehen die Preisträger der Academy Awards 2024 fest. Dieser Artikel liefert nicht nur die Ergebnisse, sondern auch eine tiefere Betrachtung der Gewinner und der prägenden Momente.

Die dominierenden Filme und ihre Sieger

Mit insgesamt sieben Auszeichnungen avancierte „Oppenheimer“ zum unangefochtenen Star des Abends. Christopher Nolans biografisches Epos über J. Robert Oppenheimer sicherte sich die begehrten Trophäen in zahlreichen Hauptkategorien. Cillian Murphy wurde für seine fesselnde Darstellung des Titeldarstellers als „Bester Hauptdarsteller“ geehrt, während Emma Stone für ihre transformative Rolle in „Poor Things“ als „Beste Hauptdarstellerin“ triumphierte. Robert Downey Jr. erhielt für seine Nebenrolle in „Oppenheimer“ ebenfalls eine Auszeichnung, ebenso wie Da’Vine Joy Randolph für ihre Leistung in „The Holdovers“.

Die wichtigsten Gewinner im Überblick:

Kategorie Gewinner/Film Anmerkungen
Bester Film Oppenheimer Dominierte die Verleihung
Beste Regie Christopher Nolan (Oppenheimer) Lang erwartete Auszeichnung
Bester Hauptdarsteller Cillian Murphy (Oppenheimer) Erste Oscar-Nominierung und Sieg
Beste Hauptdarstellerin Emma Stone (Poor Things) Zweiter Oscar der Karriere
Bester Nebendarsteller Robert Downey Jr. (Oppenheimer) Überraschung für viele
Beste Nebendarstellerin Da’Vine Joy Randolph (The Holdovers) Beeindruckende emotionale Leistung
Bestes Originaldrehbuch Anatomie d’une chute (Anatomy of a Fall) Französischer Beitrag erfolgreich
Bestes adaptiertes Drehbuch American Fiction Überraschungssieger
Bester internationaler Film The Zone of Interest (Großbritannien) Starker visueller und thematischer Film
Bester Animationsfilm The Boy and the Heron (Japan) Hayao Miyazaki feiert Erfolg
Beste Dokumentation 20 Days in Mariupol Eindringliche Darstellung des Krieges

Highlights und denkwürdige Momente

Die Moderation durch Jimmy Kimmel sorgte für den gewohnten Mix aus Witz und Charme. Seine bissigen Kommentare über die Academy und die anwesenden Hollywood-Größen brachten das Publikum immer wieder zum Lachen. Ein besonders bewegender Augenblick war die Präsenz von Lily Gladstone, die als erste indigene Schauspielerin für einen Oscar nominiert war. Ihre Rede, die sie teils in der Sprache der Blackfoot-Indianer hielt, war ein kraftvolles Statement für Inklusion und Anerkennung.

Obwohl „Barbie“ in den technischen und schauspielerischen Kategorien leer ausging, sicherte sich der emotionale Song „What Was I Made For?“ von Billie Eilish und Finneas O’Connell die Trophäe für „Bester Song“. Der Auftritt von Ryan Gosling, der seinen Hit „I’m Just Ken“ mit voller Energie performte, entwickelte sich schnell zu einem der viralen Momente des Abends und sorgte für ausgelassene Stimmung.

Analyse der Überraschungen und Favoritensiege

Die diesjährige Verleihung bot eine faszinierende Mischung aus vorhersehbaren Erfolgen und unerwarteten Ergebnissen. Christopher Nolans Sieg in der Regie-Kategorie war eine lang erwartete Anerkennung seiner anhaltenden Beiträge zur Filmkunst. Die Auszeichnung für „The Zone of Interest“ als „Bester internationaler Film“ unterstrich die wachsende Bedeutung internationaler Produktionen und deren Fähigkeit, tiefgreifende Themen auf innovative Weise zu behandeln. Justine Triets „Anatomy of a Fall“ wurde für sein originelles Drehbuch gelobt, was die Vielfalt der Erzählformen unterstreicht.

Die 96. Oscarverleihung 2024 wird in Erinnerung bleiben für die Dominanz von „Oppenheimer“, die historischen Momente der Anerkennung und die Unterhaltung, die von den Künstlern geboten wurde. Die ausgewählten Filme spiegeln eine Bandbreite an Themen wider, von historischen Epen bis hin zu intimen Charakterstudien und eindringlichen Dokumentationen.

Was bedeutet das für Filmliebhaber?

Die Gewinner der Oscars 2024 bieten eine Fülle von hochwertigem Kino, das es zu entdecken gilt. Viele der ausgezeichneten Filme sind bereits in den Kinos zu sehen oder auf führenden Streaming-Plattformen verfügbar. Es lohnt sich, die prämierten Werke anzusehen, um die künstlerische Exzellenz selbst zu erleben und die Diskussionen über die Zukunft des Films zu verfolgen. Ein genauerer Blick auf die nominierten Filme und die zugrundeliegenden Themen kann zudem Aufschluss über die aktuellen Strömungen und die künstlerische Ausrichtung der Filmindustrie geben. Die Academy Awards sind stets ein Indikator für die Richtung, in die sich das Kino bewegt.