Zum Inhalt springen
Kino, Stars, Streaming und Entertainment-News aus Deutschland.
News

New York: Hochhaus nach Umbauarbeiten einsturzgefährdet – Evakuierungen und Straßensperrungen

Strukturelle Schäden an der ehemaligen Pfizer-Zentrale in Manhattan führen zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und Evakuierungen.

News Veroeffentlicht 8 Juli 2026 4 Min. Lesezeit Leonie Weber
New Yorker Feuerwehr und Einsatzkräfte vor einem Hochhaus, das wegen Einsturzgefahr evakuiert wurde.
Imagen destacada del articulo fuente

TITLE: New York: Hochhaus nach Umbauarbeiten einsturzgefährdet – Evakuierungen und Straßensperrungen
SLUG: new-york-hochhaus-einsturzgefaehrdet-umbau
EXCERPT: Strukturelle Schäden an der ehemaligen Pfizer-Zentrale in Manhattan führen zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und Evakuierungen.
CATEGORY: Kino-News
TAGS: New York, Hochhaus, Einsturzgefahr, Pfizer, Umbau, Feuerwehr, Evakuierung
SEO_TITLE: New York: Einsturzgefährdetes Hochhaus nach Umbau – Evakuierungen und Straßensperrungen
SEO_DESCRIPTION: Ein Hochhaus in New York, das zur Wohnraumumwandlung genutzt wird, zeigt nach strukturellen Schäden Einsturzgefahr. Feuerwehr und Stadtverwaltung evakuieren Gebäude und sperren Straßen ab.
MEDIA_QUERY: New York City skyline with a visible emergency response helicopter and fire trucks near a tall skyscraper.
IMAGE_ALT: New Yorker Feuerwehr und Einsatzkräfte vor einem Hochhaus, das wegen Einsturzgefahr evakuiert wurde.

Nachdem bei einem Hochhaus in Manhattan, das derzeit zu Luxusappartements umgebaut wird, gravierende strukturelle Schäden festgestellt wurden, kam es zu einem Großeinsatz der New Yorker Feuerwehr. Zwei Stahlträger im 21. Stockwerk des ehemaligen Pfizer-Hauptsitzes hatten sich verbogen, mehrere Stockwerke sind abgesackt und Risse wurden festgestellt. Bürgermeister Zohran Mamdani sprach von einer „extrem ernsten Situation“, die sich stündlich ändern könne.

Evakuierungen und Sperrungen

Die New Yorker Feuerwehr wurde am Dienstagmorgen alarmiert, nachdem möglicherweise Ziegelsteine vom Gebäude gefallen waren. Bei der Untersuchung der leerstehenden früheren Zentrale des Pharmakonzerns Pfizer, die in ein Appartementhaus umgewandelt wird, entdeckten die Einsatzkräfte die schwerwiegenden Schäden. Als Vorsichtsmaßnahme wurden mehrere umliegende Gebäude, darunter zwei Hotels und eine Schule mit etwa 400 Kindern, evakuiert. Eine großflächige Sperrzone wurde eingerichtet, die den Verkehr und Fußgängerzugang stark einschränkte. Der Bürgermeister rief die Bevölkerung auf, die Gegend zu meiden. Das betroffene Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe des Grand Central Terminals.

Strukturelle Probleme im Detail

Feuerwehrchef John Esposito erklärte, dass dem Gebäude ein „lokalisierter Kollaps“ drohe und ein Zusammenfallen möglich sei, auch wenn die Konstruktion einen vollständigen Einsturz verhindern soll. Ein Sprecher der Stadtverwaltung teilte am späten Nachmittag mit, dass vorerst keine weiteren Veränderungen der Schäden festgestellt wurden. Bauarbeiter begannen umgehend mit der Einrichtung provisorischer Stützen, um das Gebäude zu stabilisieren. Diese Arbeiten sollten die ganze Nacht über andauern und in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Ein Bauarbeiter, der in dem Gebäude tätig war, beschrieb die verbogenen Stahlträger gegenüber der „New York Post“ als „wie Zigaretten geknickt“.

Umbauprojekt und Ursachenforschung

Das 37 Stockwerke hohe Gebäude wird derzeit von Metroloft, einem Unternehmen, das sich auf die Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum spezialisiert hat, zu 1600 Luxusappartements umgebaut. Dies ist die größte derartige Umwandlung in der Geschichte New Yorks und soll im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Nathan Berman, Gründer von Metroloft, vermutet, dass das zusätzliche Gewicht durch den Anbau von Stockwerken für die Beschädigung der Stahlträger verantwortlich sein könnte. Er betonte jedoch, dass die Schäden auf einen kleinen Bereich beschränkt seien und die Integrität des Gesamtkomplexes nicht gefährdet sei. Die genaue Ursache für das Versagen gerade dieser beiden Stahlträger sei Gegenstand der Untersuchung.

Sicherheitsbedenken und Vorgeschichte

Es gab Berichte über mehrere Beschwerden wegen Sicherheitsverstößen während der Umbauarbeiten an dem Wolkenkratzer. Laut „Daily News“ musste der Bauherr bereits über 30.000 US-Dollar Strafe zahlen. Trotz der festgestellten Mängel gab es nach Angaben von Bürgermeister Mamdani keine Verletzten im Zusammenhang mit dem Vorfall. Rund 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Das Projekt ist Teil einer größeren Initiative in New York, leerstehende Bürogebäude in dringend benötigten Wohnraum umzuwandeln.

Wichtige Fakten

Punkt Details
Betroffenes Gebäude Ehemalige Pfizer-Zentrale, New York
Schadenstyp Verbiegung von zwei Stahlträgern im 21. Stock, abgesackte Stockwerke
Sofortmaßnahmen Evakuierungen, Straßensperrungen, Einrichtung provisorischer Stützen
Umbauprojekt Umwandlung in 1600 Luxusappartements, größte derartige Umwandlung in NY
Ursache Vermutlich zusätzliches Gewicht durch Stockwerkanbau, wird untersucht
Verletzte Keine gemeldet

Dieses Ereignis wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen und Risiken bei der großflächigen Umwandlung von Bürogebäuden in Wohnraum, ein Trend, der in vielen Metropolen zur Bewältigung der Wohnungskrise verfolgt wird. Die strukturelle Integrität von Gebäuden muss auch bei solchen ambitionierten Projekten höchste Priorität haben, um die Sicherheit der Anwohner und der Öffentlichkeit zu gewährleisten.

Quelle: F.A.Z. Feuilleton (https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/fruehere-pfizer-zentrale-hochhaus-in-new-york-einsturzgefaehrdet-201008139.html)

Quelle

FAZ Feuilleton Originalveroeffentlichung: 2026-07-07T22:33:21+00:00