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„Backrooms“: Der virale Internet-Horror erobert die deutschen Kinos

Von einem 4chan-Post zu einem weltweiten Kinohit: „Backrooms“ ist der neue Hype im Horror-Genre und startet nun auch in Deutschland.

News Veroeffentlicht 18 Juni 2026 3 Min. Lesezeit Leonie Weber
Unheimlicher, gelb tapezierter Raum mit Flur, typisch für die Ästhetik des Films „Backrooms“.
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Der Horrorfilm „Backrooms“, der auf einem beliebten Internet-Meme basiert, hat weltweit für Furore gesorgt und sich zum bisher erfolgreichsten Film des Independent-Studios A24 entwickelt. Nun kommt das Werk, das von jungen YouTube-Talenten inszeniert wurde, mit einiger Verspätung auch in die deutschen Kinos.

Die Entstehung des Films ist eng mit der Faszination für sogenannte „liminale Räume“ verbunden, die im Internet, insbesondere auf Plattformen wie 4chan, zu einem viralen Phänomen wurden. Diese räumlichen Übergangszonen, die oft ein Gefühl des Unbehagens und der Beklommenheit hervorrufen, bilden das Fundament für die düstere Ästhetik und die beklemmende Atmosphäre des Films.

Por que importa

Die Backrooms selbst beschreiben ein scheinbar endloses Labyrinth aus gelb tapezierten Räumen, verwinkelten Gängen und summenden Neonlichtern. Ursprünglich als Creepypasta-Meme entstanden, hat sich das Konzept über die Jahre in Form von Kurzfilmen, Videospielen und Geschichten weiterentwickelt. Die nun verfilmte Kinofassung stammt von Kane Parsons, besser bekannt als Kane Pixels, der bereits mit seiner YouTube-Serie zu den Backrooms große Aufmerksamkeit erregte. Im Alter von nur 19 Jahren durfte er das Projekt für A24 realisieren.

Wichtige Fakten

Merkmal Beschreibung
Ursprung Internet-Meme (Creepypasta) auf 4chan
Regisseur Kane Parsons (Kane Pixels)
Studio A24
Genre Horror, Liminaler Horror
Kinostart Deutschland Juni

Der Film taucht tief in die Ästhetik des „analogen Horrors“ ein, indem er mit Anachronismen spielt und auf verrauschte Camcorder-Optiken zurückgreift. Diese Stilmittel erinnern an die Found-Footage-Experimente von Parsons‘ Webserie und ermöglichen dem Zuschauer ein intensives, fast hautnahes Erleben der unheimlichen Kulissen.

Contexto

Die Handlung dreht sich um Clark (Chiwetel Ejiofor), einen vom Ruin bedrohten Möbelhausbetreiber, der durch ein Portal in die Backrooms gerät. Seine Psychotherapeutin Mary (Renate Reinsve) folgt ihm in diese Parallelwelt, um das Rätsel seines Verschwindens zu lösen. Der Film setzt dabei auf eine stilsichere Inszenierung und ein feines Gespür für atmosphärischen Schrecken. Parsons nutzt die räumliche Unendlichkeit und die grotesken Widersprüche der Backrooms, um eine durchweg gruselige Erfahrung zu schaffen.

Obwohl der Film gelegentlich versucht, eine tiefere psychologische Deutung zu finden, liegt seine Stärke vor allem in der kryptischen und undefinierbaren Natur der Backrooms selbst. Die sich ständig wandelnden Räume und die unerklärlichen Phänomene bieten eine reiche Spielwiese für filmische Albträume, die weit über eine reine psychologische Ebene hinausgehen.

Der Erfolg von „Backrooms“ unterstreicht die wachsende Bedeutung von Internetphänomenen als Inspirationsquelle für die Filmindustrie und zeigt, wie junge Kreative aus dem digitalen Raum in die etablierte Branche aufsteigen können. Für deutsche Horrorfans bietet der Film ab dem 18. Juni die Gelegenheit, ein Stück Internetkultur auf der großen Leinwand zu erleben.

Quelle: Digital Fernsehen – Riesen-Hype um „Backrooms“: Warum man das Horror-Meisterwerk nicht verpassen sollte (https://www.digitalfernsehen.de/kommentar/backrooms-kritik-review-horror-meisterwerk-a24-1182454/)

Quelle

Digital Fernsehen Originalveroeffentlichung: 2026-06-18T04:00:00+00:00